

Die PGH Staßfurt Typ 0236.28, auch als „Topf“ bekannt, ist eine sehr einfach aufgebaute Mastansatzleuchte für HQL-Lampen.
Technische Daten
| Hersteller | PGH Staßfurt |
| Lampentyp | Für HQL 80 W, auch für HQL 125 W; Modelle mit schwarzem Oberteil und Aluminium-Blendring, später NA 70 W, kompensiert |
| Reflektor | Nur als Blendschutz; sinnvoll mit Lampen mit eigenem Reflektor |
| Gehäuse | Oberteil mit Auslegereinführung aus Aluminium-Druckguss, Blendring aus schwarzem Kunststoff |
| Bauform | Mastansatzleuchte |
| Schutzart | IP 23 |
| Besonderheit | Leitungsanschluss von oben; nur als Mastansatzleuchte verwendbar; offene Bauart |
| Maße | Ø ca. 25 cm, Höhe ca. 26 cm |
Historischer Hintergrund und konstruktive Entwicklung
Die Topfleuchte 0236.28 wurde in der PGH Staßfurt gefertigt. Dort entstanden auch die aus grün gespritztem Aluminiumguss bestehenden „Staßfurter Latschen“.
Die Topfleuchten wurden bis 1980 vom Leuchtenbau Leipzig hergestellt. Sie waren für HQL 80 W und HQL 125 W, ab 1988 auch für NA 70 W ausgelegt.
Ab 1981 wurde die Produktion nach Staßfurt verlagert. Gleichzeitig wurde der ursprünglich verwendete Aluminium-Blendring aufgrund von Rohstoffmangel durch einen leicht zerbrechlichen schwarzen Hartkunststoff ersetzt.
Da dieser Kunststoff-Blendring keine ausreichende Reflexion bietet, sollten Lampen mit Innenreflektor eingesetzt werden. Der vorhandene Reflektor der Leuchte dient daher im Wesentlichen nur als Blendschutz.
Ab 1988 wurde die Topfleuchte auch für NA 70 W hergestellt. Da diese Lampen keinen Innenreflektor besitzen, wurde der schwarze Ringschirm innen weiß lackiert. Die Farbe begann jedoch bereits nach etwa einem Jahr abzublättern.
Die Leuchte besitzt die Schutzart IP 23 und ist ausschließlich als offene Mastansatzleuchte vorgesehen. Der Anschluss der Leitung erfolgt von oben.
Galerie
Dateien/Kataloge
Katalog Mastansatzleuchte „Topf“
Quelle
web.archive.org: ddr-strassenleuchten.de, Stefan Lösche, 2025
